Laurenz Nikolaus
Aufgewachsen zwischen dem letzten Bus im Speckgürtel und der ersten U-Bahn Richtung Großstadt öffnet Laurenz Nikolaus sein Tagebuch und lässt uns teilhaben an alltäglichen Sorgen, junger Liebe und dem gepflegten Vergammeln im Altbau
Wenn Danzer TikTok hätte
Was auf den ersten Blick melancholisch wirkt, trägt sich mit einer überraschenden Leichtigkeit, irgendwo zwischen Austropop und Indie, zwischen Hirsch, Voodoo Jürgens und einem Hauch Beirut. Es geht um die alltäglichen Dinge, die zugleich die großen Themen im Leben sind – sich zu verlieben, das Herz gebrochen zu bekommen, sich selbst zu verlieren und wiederzufinden. Diese Themen verpackt er in Texte, die direkt sind, manchmal liebevoll verdreht, oft zum Schmunzeln und immer zum Spüren.
Tinder-Dates in der Zollergasse, Dekadenz im Volksgarten und das Nachhausegehen durch regennasse Gassen – es sind Geschichten, wie sie nur Wien schreiben kann.
Laurenz Nikolaus hält die große Tradition des Austropop auf ehrliche Weise lebendig, nicht aus Kalkül, sondern weil sie ihm im Blut liegt. Seine Band formte sich aus jahrelanger Freundschaft und einer gemeinsamen Leidenschaft für Musik, bodenständig und ohne viel Firlefanz.
Als Kind in der Blaskapelle begann er seine musikalische Reise, heute steht er für einen Sound, der genauso viel Herz wie Haltung hat. Er stammt aus einer neuen Generation, denkt und fühlt anders und schafft es trotzdem, mit beiden Beinen in dieser musikalischen Geschichte zu stehen. Dabei bringt er eine Zeitgemäßheit mit, die absolut stimmig ist.
Am 15.2 erscheint die Debüt-EP Annemarie