Metal aus Österreich beim ESC?
Mit „RIDDLE“ hat die aufstrebende Wiener Heavy-Rock-Formation FREVD ihre gespannt erwartete Debüt-Single veröffentlicht. Die Band wurde zuvor für den Eurovision Song Contest 2026 – Vorentscheid „Vienna Calling“ ausgewählt.
Der Doktor verschreibt Post-Hardcore, Metalcore und Dark-Pop
Der Release markiert den Auftakt eines künstlerischen Gesamtprojekts, das sich konsequent mit inneren Konflikten, Verdrängung, Identität und dem Erbe von Sigmund Freud auseinandersetzt.
Musikalisch bewegt sich „RIDDLE“ zwischen modernem Post-Hardcore, Metalcore und einprägsamen melodischen Dark-Pop-Einflüssen. Der Song lebt von Kontrasten: kontrollierte Ruhe trifft auf explosive Ausbrüche, Härte auf Verletzlichkeit. Inhaltlich stellt „RIDDLE“ keine Lösungen in Aussicht, sondern formuliert eine zentrale Frage: Was passiert, wenn die inneren Mauern fallen?
Hinter den Masken stecken bereits etablierte Musiker
Ein zentrales Element des Projekts ist ein anspruchsvolles Banddesign mit kunstvoll gestalteten Masken, die bewusst nicht dazu dienen, die Identität der Mitglieder zu verbergen. Vielmehr wirken sie als Projektionsflächen, in denen sich das Publikum wiederfinden soll. Die Masken sind Teil des künstlerischen Konzepts und werden sich im Laufe des kreativen Prozesses kontinuierlich weiterentwickeln.
Die Mitglieder von FREVD stehen dabei nicht am Anfang ihrer Laufbahn: Über Jahre hinweg haben sie mit erfolgreichen Projekten internationale Bühnen bespielt und umfassende Live- und Studioerfahrung gesammelt. FREVD ist das bewusste Zusammenfinden dieser Musiker, um jenseits bestehender Formate etwas Neues, Eigenständiges und inhaltlich klar Positioniertes zu schaffen.
FREVD beim ESC?
Ein erster Meilenstein war für FREVD die Auswahl für den Eurovision Song Contest 2026 – Vorentscheid „Vienna Calling“ am 20. Februar im ORF. Die Band gilt dabei als eines der auffälligsten Projekte der diesjährigen Auswahl.